Dr. phil. Esther Morales Cañadas

 

 

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Cembalistin
Musikwissenschaftlerin
Kunsthistorikerin
Schriftstellerin

geboren 1951 in Sevilla (Spanien), lebt seit 1980 in Deutschland und ist dort tätig als Cembalistin, Musikwissenschaftlerin, Kunsthistorikerin, Künstlerin, Schriftstellerin…eine Vielfalt, mit der sie in der Tradition der Universalgelehrten vergangener Jahrhunderte steht.
Sie war von 2004 bis 2016 Dozentin an der der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie eine Theatergruppe und den einzigartigen Romanistenchor des Instituts für Roma-nistik leitete.
Neben dieser Tätigkeit und zahlreiche Cembalokonzerte hat sie mehrere musikwissenschaftliche-, literaturwissenschaftliche- und kunstwissenschaftliche Schriften herausgegeben, so wie noch andere literarische Werke.
1984 erhielt sie den Literaturpreis des spanischen Konsulats in Hamburg. Zurzeit beschäftigt sie sich auch nebenbei mit den sozialen Problemen der Gesellschaft und engagiert sich für eine humanere Welt mit mehr Gerechtigkeit.

Mehr Information über die Autorin in www.la-folia.de

Esther Morales-Cañadas, doctorada en Musicología y nacida en Sevilla (España), vive en Alemania desde 1980. Aquí se dedica a sus actividades como intérprete del clavecín, musicóloga, historiadora del arte, artista y escritora…una variedad artística e intelectual que la une a la tradición humanista de siglos pasados.
Desde 2004 hasta 2016 fue docente en la Universidad Friedrich-Schiller de Jena, en donde también dirigía un grupo de teatro en español y el coro de romanistas del Instituto de Filología Románica.
Junto a estas actividades e innumerables conciertos como clavecinista, ha publicado escritos sobre musicología, cultura y literatura.
En 1984 obtuvo el Premio de Literatura del Consulado español de Hamburgo. En la actualidad, además, se ocupa con ahínco de los problemas sociales y lucha por conseguir un mundo más humano y justo.

Otras informaciones sobre la autora en www.es.la-folia.de

Auszeichnungen

1984
Literaturpreis «J. A. Acebal» des «VII. Certamen Literario de la Lengua Castellana» des Spanischen Konsulats in Hamburg für die Erzählung «En aquel momento»

2009
Leistungsprämie der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Publikationen (Auswahl) / Publicaciones (selección)

Seltsame und allegorische Erzählungen
Narraciones extrañas y alegóricas
2017 Fabuloso Verlag Bilshausen

„Die Verwirrung des menschlichen Verlangen“.
Verlag Rote Zahlen/Edition Iquarius. Buxtehude 2016

„Sind wir nur Menschen?“ – Eine Revision der Rechte der Menschen, das Verhalten dazu in der heutigen Gesellschaft und die Konsequenzen für das kollektive Gedächtnis.
Mentalibre Verlag W. Kiefl, München 2015

Das Mädchen und die Seerosen.
Escritor – Verlag, Meppen, 2014

Musikwissenschaftliche und kulturelle Publikationen sowie aktuelle Events siehe: www.la-folia.de
Las publicaciones sobre musicologia, temas culturales y los actuales eventos de la autora se pueden ver en: www.es.la-folia.de

Neues Projekt:

Von Bauernfelder und Salons

Zu sehen in You tube unter:
„Esther Morales-Cañadas con Pablo Mezzelani“

Die klassische Musik hat sich im Laufe ihrer Existenz oft aus der traditionelle Musik bedient. Sie hat Rhythmen, Bässe, Melodien, Tänze, u.a. von dieser übernommen, in dem Kompositionsprozess einbezogen, stilisiert, bearbeitet, manchmal so weit, dass diese Einflüsse der ethnischen Musik nicht mehr erkennbar geworden sind.
In unseren Tagen wird trotzdem fast immer einen großen Unterschied zwischen der sogenannten E-Musik (die klassische Musik wird als Ernst bezeichnet, als ob sie nicht erfreulich und heiter sein dürfte) und der sogenannten traditionellen Musik gemacht. Wobei, die traditionelle Musik ihren natürlichen Ursprung in sich -und nur mit den Abweichungen der mündlichen oder nicht schriftlichen Überlieferung - immer behalten hat.
In beiden Musikrichtungen finden wir aber die Leidenschaften der Menschen beinhaltet. Genau in der Musik der Barockzeit sind diese Leidenschaften, die sogenannten Affekten der Musik, das wichtigste Bestandteil der Komposition und basieren für ihre Interpretation aus festgelegten Regeln und Formeln. In der traditionellen Musik ist genauso, aber ohne Regel und deren Ausdruck läuft nach der eigenen interpretativen Stimmung des Mitwirkenden.
Diese beide Interpretationsverfahren zusammen zu bringen, die Vermischung und Verschmelzung zwei Musikstilen und ihre Klangmöglichkeiten, die eins gemeinsam haben: die Leidenschaften der Menschen in Ausdruck zu bringen, sind die Prinzipien der Gestaltung dieses Programm.
Esther Morales-Cañadas und Pablo Ariel Mezzelani wollen die Musik der Felder und Straßen zusammen mit der der Salons der Höfe und adeligen Häuser zusammenbringen. Dabei werden Stücke mit ethnischen Instrumenten klingen, die mit dem Cembalo begleitet werden, aber auch Solostücke für dieses Instrument werden zeigen, wie präsent die Kunst des Volks in unserem kultivierten Leben immer gewesen ist.